Objet phare des musées de Grasse

Villa-Musée Jean-Honoré Fragonard

Jean-Honoré FRAGONARD Les Trois Grâces

05 Juni 2014 / 17h45

Les Trois Grâces

Um 1770 - Öl auf Leinwand

Louvre - Leihgabe an die Villa Musée Fragonard

Inv. D 1958.1.1

Im Jahr 1769 schenkt Ludwig XV. das Schloss Louveciennes (Yvelines) seiner neuen Favoritin, Madame Du Barry. Bevor sie sich im Park einen Lustpavillon erbauen ließ, wollte sie die Dekoration des alten Schlosses renovieren: sie kauft vom Maler François-Hubert Drouais vier von dem bereits bekannten Jean-Honoré Fragonard gemalte Türstürze. Die Themen stammen aus der griechisch-römischen Mythologie: Les trois Grâces, Meisterwerk der Villa Musée Fragonard, L’Amour embrasant l’Univers (Museum Toulon), Vénus et l‘Amour (Museum Dublin) und La Nuit (Edmond de Rothschild-Sammlung).

Die Grazien als Personifizierung von Schönheit und Anmut, Töchter des Zeus und der Hera, oder von Apollon und Aglae, oder von Dionys und Aphrodite, heißen Euphrosyne, Thalie und Aglae.