Objet phare des musées de Grasse

Museum für Kunst und Geschichte der Provence

Suppenschüssel

05 Juni 2014 / 17h00

Suppenschüssel

18. Jh. – Fayence aus Marseille, Werkstatt der Witwe Perrin

Musée d’Art et d’Histoire de Provence – Schenkung des Vicomte de Noailles

Inv. 2012.0.2253

Ab Beginn des 18. Jh. entstehen in Marseille neue Steingutfabriken als starke Konkurrenz zum Unternehmen von Antoine Clérissy in Saint-Jean-du-Désert, der bisher praktisch ein Monopol hatte. Die neuen Steingut-Fabrikanten, vor allem Claude Fauchier gegen 1711, dann Claude Perrin und Louis Leroy, diversifizieren die Formen und führen Brennen bei niedrigen Temperaturen und Polychromie ein. Als 1748 Claude Perrin plötzlich stirbt übernimmt seine Frau Pierrette Candelot allein die Führung der Steingutfabrik.

Diese Suppenschüssel trägt am Boden und innen am Deckel die Initialen VP, eine unter dem Namen Veuve Perrin bekannte Marke.